Über mich
Meine Reise mit der Keramik begann vor vielen Jahren – zuerst aus Neugier. Gemeinsam mit meiner Familie besuchte ich einen Schnupperkurs und blieb hängen. Seither habe ich mich in zahlreichen Kursen bei erfahrenen Keramikerinnen und Keramikern weitergebildet und durch viel ausprobieren (und scheitern) mein Handwerk vertieft.
Vor drei Jahren habe ich mir einen grossen Wunsch erfüllt: Ich habe im Keller meine eigene kleine Töpferei eingerichtet. Inzwischen füllt sich dieser Raum mit Gefässen und mit Leben: Hier haben bereits viele Frauen mit mir an der Töpferscheibe gearbeitet und die Freude am Gestalten mit Ton entdeckt.

Ton ist für mich ein besonderes Material – weich, formbar, ehrlich. Er verzeiht Fehler, lädt zum Ausprobieren ein, und wenn etwas misslingt, beginnt man einfach neu. Aus einem unscheinbaren Klumpen Lehm entsteht durch Konzentration, Handarbeit und Geduld ein Gefäss mit Charakter. Mich fasziniert, wie kleinste Veränderungen in Form oder Glasur die Wirkung eines Stückes verändern können. Jeder Arbeitsschritt – vom Drehen über das Abdrehen bis zum Glasieren – verlangt Aufmerksamkeit und schenkt Ruhe.
ArTon verbindet für mich die Kunst (Art) mit dem Material (Ton) – und ganz nebenbei auch meine Initialen. Hier entstehen ganz unterschiedliche Einzelstücke an der Schnittstelle von Handwerk und Kunst. Jedes Stück verbindet Funktion und Form, Zweck und Ausdruck – Keramik als kleines Stück gelebtes Kunsthandwerk.
„ARTON ist für mich mehr als eine Töpferei – es ist ein Ort, an dem Zeit langsamer wird und aus Erde Form entsteht.“